Tristan vergleicht seine deutsche Schule mit der Calvary Christian Academy in Florida

Hallo,

ich bin Tristan und vergleiche in diesem Artikel meine Schule zuhause, mit der Schule, die ich hier in den USA besuche.

In Deutschland besuche ich eine private Ganztagsschule, weshalb meine deutsche Schule wahrscheinlich anders als

eine öffentliche Schule ist.

 

 

Auf der einen Seite hat meine Schule hier in Florida ein großes Angebot an verschiedenen Aktivitäten, wie

beispielsweise Clubs oder verschiedene Schulfächer. Ich persönlich bin Mitglied des Internationalen Clubs, 

des Robotic Clubs, sowie des Französisch Clubs. Diese Clubs finden alle in der Mittagspause oder nach der

Schule statt. Außerdem gehe ich mit Freunden, nach dem Unterricht, in der Schulturnhalle Basketball spielen

oder ins Fitnessstudio der Schule. Diese Möglichkeiten sind, finde ich, ein großer Vorteil im Vergleich zu

Deutschland. Da ich in meiner Schule dort immer bis um 5 Uhr Unterricht habe, ist es  schwer danach noch

Sport usw. zu machen. Außerdem bietet meine Schule keine Clubs oder Programm nach dem Unterricht an. Auf

der anderen Seite  hat man leider verschiedene Schüler in den Klassen. Beispielsweise wenn man in seiner

Englischklasse jemanden kennenlernt, hat man maximal eine Stunde pro Tag Unterricht mit ihm. Deswegen sieht

man seine Freunde höchstens auf dem Gang oder beim Mittagessen. Das finde ich nicht so gut, weil mir eine

geschlossene Klassengemeinschaft sehr gut gefällt. Außerdem finde ich das Essen hier zu ungesund. Wäre es

nur einmal die Woche, wäre es in Ordnung, aber ich kann nicht jeden Tag Cheeseburger oder Chicken Tenders

essen. Da finde ich das wechselnde gesunde  Essen auf meiner deutschen Schule viel besser. Zudem finde ich es

gut, dass ich in meiner deutschen Schule in der Mittagspause außerhalb des Schulgeländes essen gehen kann und

nicht unbedingt auf dem Schulgelände essen muss. Außerdem ist  die Schule hier nicht so anspruchsvoll wie meine

Schule in Deutschland. Die Aufgaben sind einfach und der Unterricht unkompliziert. Ob das etwas positives ist, kann

jeder für sich selbst entscheiden. Die Lehrer hier sind teilweise sehr nett, aber es gibt auch sehr strenge Lehrer. Mein

Französischlehrer beispielsweise, hilft mir einmal die Woche meinen Unterrichtsstoff aus Deutschland zu wiederholen

und zu lernen. Es gibt hier eine große Auswahl an verschiedenen Wahlfächern, aus denen man sich einige aussuchen

kann, aber auch Pflichtfächer wie Englisch, Bibelunterricht und eine Form von Mathe. Die Wahlfächer finde ich eine gute

Abwechslung zu dem deutschen Stundenplan, jedoch heißt das auch, dass man für jede Stunde das Klassenzimmer

wechseln muss und dadurch immer mit anderen Leuten Unterricht hat. Das macht es für den Anfang schwieriger neue

Freunde kennenzulernen, da man nicht viel Zeit mit einer Klasse verbringt. Deshalb finde ich es sehr gut, dass es ein

internationales Programm gibt, mit dem man sich einmal pro Woche trifft. Das heißt man lernt andere internationale

Schüler kennen und kann schnell erste Freunde finden. Das Schulsystem ist auch ganz anders, als das Deutsche.

Alles findet digital auf Chromebooks statt, und man nutzt so gut wie gar kein Papier. Für mich war das anfänglich

ungewohnt, aber ich habe mich letztendlich schnell daran gewöhnt. Es gibt auch eine Online-Plattform, über die man

Stunden, Aufgaben und Noten sehen kann und sonst noch alle anderen hilfreichen Sachen findet.

Tristan

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Tristan

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