3. Juni 2020

5 Dinge, die Engländer von Deutschen unterscheidet

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Simon Simmerock

Inhaltsverzeichnis

Knallroter Sonnenbrand und Socken in den Sandeln sind die ersten Bilder, die dir bei dem Vergleich "Engländer - Deutsche" sofort in den Kopf kommen? Das mag zwar vereinzelt stimmen, doch über die typischen Vorurteile möchte ich dir nicht berichten, sondern welche kulturellen Unterschiede dir bei einem Austausch tatsächlich begegnen können und worauf du achten solltest.

Engländer und Deutsche: die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Auch wenn viele Klischees im Umlauf sind, gibt es im Alltag ein paar echte kulturelle Unterschiede, die dir in England schnell begegnen. Hier kommen fünf typische Beispiele, damit du im Schüleraustausch nicht ins Fettnäpfchen trittst.

 

Schuluniform vs. Alltagskleidung

In England ist es üblich, dass einheitliche Schuluniformen getragen werden, während wir in Deutschland mit normaler Freizeitbekleidung zur Schule gehen.

 

Tea Time und Abendessen vs. Mittagessen

Typischerweise wird in England erst am Abend warm gegessen, wo hingegen hierzulande normalerweise schon zu Mittag ein warmes Gericht auf den Tisch kommt. Dafür kann England mit der berühmten Tea Time zwischen 16 Uhr und 17 Uhr punkten, bei dieser nicht nur der afternoon tea getrunken wird, sondern auch kleine Snacks wie Gebäck, Teekuchen oder auch Sandwiches serviert werden.

 

Linksverkehr vs. Rechtsverkehr

England ist für seinen Linksverkehr und seine Autos mit dem Lenkrad auf der rechten Seite bekannt. Aber Vorsicht: nicht nur auf der Straße findet alles spiegelverkehrt statt, sondern auch im Alltagsgeschehen: "stand on the right, walk on the left" ist in England ungeschriebenes Gesetz auf Rolltreppen.

 

Britische Höflichkeit vs. deutsche Direktheit

Höflichkeit hat in England einen hohen Stellenwert. Dazu zählen nicht nur das Hinzufügen von "please" und "thank you" in einer Frage oder Bitte, das Einordnen in Warteschlangen, das Entschuldigen bei versehentlichen Berührungen im öffentlichen Nahverkehr, sondern auch der oberflächliche Smalltalk über das Wetter oder den Gemütszustand. Tiefgreifende, persönliche Fragen sind bei den ersten Begegnungen Tabu.

Im Gegenzug gelten wir Deutschen als ein sehr direktes und ehrliches Volk, welches ohne Umschweife das zum Ausdruck bringt, was ihm in den Sinn kommt. In dieses Fettnäpfchen sollte man bei einem Austausch nicht treten, denn in England wird eher indirekt kommuniziert.

 

Gibt es den typischen Engländer?

Einen typischen Engländer im Sinne von Aussehen oder Persönlichkeit gibt es natürlich nicht. Was viele aber meinen, sind typische britische Eigenheiten im Alltag: Höflichkeitsfloskeln, Smalltalk und ein eher indirekter Kommunikationsstil. Wenn du das im Hinterkopf behältst, verstehst du viele Situationen schneller und wirkst automatisch respektvoll, ohne dich zu verstellen.

 

Wein vs. Blume

Du möchtest deinem Gastgeber eine Freude bereiten und ihm Blumen, wenn nicht sogar Lililen mitbringen? Das solltest du lieber bleiben lassen, denn Engländer mögen sie nicht als Gastgeschenk und du solltest stattdessen zu einer Flasche guten Wein greifen.

 

 

 

 

Trotz und gerade wegen der kulturellen Unterschiede ist England das ideale Land für einen Schüleraustausch oder ein Auslandsjahr. Solltest du Fragen oder Informationen über ein Auslandsjahr England benötigen, freuen wir uns, wenn du uns unverbindlich anrufst.

Q&A

Wie starte ich mit der Planung?

Du bist von einem Schüleraustausch in den USA überzeugt, aber weißt noch nicht, wie du mit der Planung starten kannst? Bestelle dir gerne unsere kostenlose Infobroschüre oder buche dir direkt ein kostenfreies Beratungsgespräch mit unseren Experten!

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Für den Bewerbungsprozess musst ein Kennenlerngespräch mit uns führen und wichtige Dokumente einreichen. Wir begleiten dich bei jedem Schritt!

Wie alt muss man für ein Auslandsjahr sein?

Für ein Auslandsjahr sollte man zwischen 14 und 18 Jahren alt sein. Mit der Planung kannst du aber natürlich schon vorher anfangen.

Sind 5 oder 10 Monate besser?

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. 5-Monats-Programme sind etwas günstiger und du bist schneller wieder zu Hause. Allerdings tauchst du nicht so tief in den Alltag und die Kultur des Gastlandes ein wie bei 10 Monaten.

Muss man für ein Auslandsjahr die Klasse wiederholen?

Das kommt auf die Dauer deines Auslandsaufenthaltes und auf deine Schule an. Wende dich am besten an deine Ansprechpartner vor Ort.

Welches Gastland passt am besten zu mir?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise sind deine Präferenzen bezüglich Sprache, Klima und Kultur des Gastlandes entscheidend – und natürlich auch dein Budget.

Gibt es Stipendien?

Ja, wir bieten Teilstipendien an, wie beispielsweise das Reporterstipendium oder das Sozialstipendium. Bei einem Beratungsgespräch können wir gemeinsam herausfinden, was für dich infrage kommt.

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