17. Oktober 2021

Jankas Anreise und erste Tage in Neufundland, Kanada

Group 1222
Anna Frehn

Inhaltsverzeichnis

Hallo! Ich bin Janka und mache 2021/22 mit der Organisation Kulturwerke Deutschland ein Auslandsjahr für 10 Monate
in Kanada. Genauer gesagt in Centreville in Neufundland. Ich bin erst seit ein paar Tagen hier und werde euch jetzt
etwasüber meine Anreise und meine ersten Tage berichten. 

Ich konnte es kaum abwarten endlich zu fliegen und habe schon ungefähr vier Wochen bevor ich geflogen bin angefangen
zu überlegen was ich mitnehmen möchte und die ersten Gastgeschenke und fehlenden Klamotten gekauft. Jedoch habe ich
erst eine Woche vorher meinen Koffer komplett gepackt. Was auf keinen Fall fehlen durfte war zum einen mein Abschiedsbuch,
welches ich bereits schon 6 Monate vorher meinen Freunden gegeben habe, damit sie sich dort eintragen. Außerdem durfte
meine Polaroid Kamera auf keinen Fall fehlen und ein Adapter durfte natürlich auch nicht fehlen, weil ohne Adapter kann ich
zum Beispiel mein Handy oder meinen Laptop dort nicht laden.

Ich bin am 30.09 zuerst von Frankfurt nach Halifax geflogen und musste dort eine Nacht übernachten und am nächsten Morgen
ging es dann um 8 Uhr für mich weiter nach Gander. Mein Gepäck musste ich morgens wieder neu aufgeben aber das war auch
alles viel einfacher als ich dachte. Alles lief ohne Hektik oder Komplikationen ab. Am Flughafen in Gander hat mich meine
Gastfamilie und eine weitere Austauschschülerin aus den Niederlanden dann ganz herzlich empfangen. Bevor ich sie jedoch
richtig sehen konnte, musste ich erstmal noch ein paar Papiere vorzeigen und meinen Koffer abholen. Das hat auch alles ohne
Probleme funktioniert. 

Nachdem ich dann endlich bei meiner Gastfamilie war, sind wir erstmal zu einem Handystore in der Nähe gefahren um mir eine
kanadische Sim-Karte zu besorgen. Bevor wir weiter nach Hause zu meiner Gastfamilie gefahren sind, haben sie mir noch meine
Schule gezeigt und wir haben zwei Verwandte von ihnen kurz besucht. Außerdem haben wir die Enkelin von meinen Gasteltern
auch noch abgeholt. Zum Abendbrot kamen dann noch von meinen Gasteltern eine Tochter mit ihrem Mann rum und wir haben
zusammen gegessen. Abends, nachdem alle anderen wieder gefahren sind, war ich sehr müde und bin auch direkt ins Bett
gegangen. Eigentlich wollte ich meinen Koffer noch ein bisschen auspacken aber das habe ich nicht mehr geschafft, weil ich zu
müde von der ganzen Reise war.

Das Haus meiner Gastfamilie ist nicht sehr groß aber das reicht völlig aus. Sie haben draußen einen eigenen Feuerplatz und
auch eine große Veranda mit einer großen Schaukel, wo man im Sommer schön drauf sitzen kann. Mein Zimmer ist auch sehr
schön. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich mich auch sicherlich noch richtig einleben hier. 

In der Umgebung sind sehr viele Seen und auch der Atlantische Ozean ist hier direkt vor der Tür. An sich ist hier nicht viel los
aber jeder kennt jeden und auch ich haben in meinen ersten Tagen schon so viele neue Menschen kennengelernt.

In den ersten Tagen hier war immer was los. An meinem ersten richtigen Tag hier war ich mit meiner Gastfamilie in Greenspond
und in Pool´s Island. Dort haben wir auch noch viele weitere Verwandte besucht und waren in einem kleinen Store etwas
einkaufen. Abends haben wir dann noch ein Lagerfeuer gemacht und heiße Schokolade getrunken.

An meinem zweiten Tag hier kamen zwei andere Austauschschülerinnen, welche beide aus den Niederlanden sind zu mir nach
Hause und wir haben etwas zusammen gemacht. Wir haben unter anderem einen Spaziergang durch das Dorf gemacht und sind
dabei an einem kleinen Hafen vorbeigekommen und haben später noch „Mensch Ärger dich nicht!“ gespielt.

Am nächsten Tag war schon der Geburtstag meiner Gastmutter. Deswegen kamen abends noch ein paar Freunde und Verwandte
rum, um Kuchen zu essen und zu quatschen. Davor war ich mit meiner Gastmutter und der Niederländerin noch einkaufen und
anschließend bei ihr zu Hause. Wir waren draußen und haben einen Film geguckt.

Bis jetzt war ich noch nicht in der Schule. Es sind gerade freie Tage hier und somit ist mein erster Schultag erst am Mittwoch
(also morgen für mich). Heute werden wir aber einmal zur Schule fahren, damit ich mir die Schule schon mal angucken kann und
weiß wo alle meine Räume sind.

 

Ich hoffe ihr habt jetzt einen kleinen Eindruck bekommen, wie meine ersten Tage im Ausland abgelaufen sind. Außerdem könnt ihr
auf dieser Seite auch noch viele weitere Blogbeiträge von anderen Austauschschülern lesen über viele verschiedene Themen. Wenn
du jetzt auch Lust bekommen hast ein Auslandsjahr in Kanada zu machen, dann rufe gerne unter der Nummer +49 931 47087879
an um deinen Auslandsaufenthalt zu planen.

Q&A

Wie starte ich mit der Planung?

Du bist von einem Schüleraustausch in den USA überzeugt, aber weißt noch nicht, wie du mit der Planung starten kannst? Bestelle dir gerne unsere kostenlose Infobroschüre oder buche dir direkt ein kostenfreies Beratungsgespräch mit unseren Experten!

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Für den Bewerbungsprozess musst ein Kennenlerngespräch mit uns führen und wichtige Dokumente einreichen. Wir begleiten dich bei jedem Schritt!

Wie alt muss man für ein Auslandsjahr sein?

Für ein Auslandsjahr sollte man zwischen 14 und 18 Jahren alt sein. Mit der Planung kannst du aber natürlich schon vorher anfangen.

Sind 5 oder 10 Monate besser?

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. 5-Monats-Programme sind etwas günstiger und du bist schneller wieder zu Hause. Allerdings tauchst du nicht so tief in den Alltag und die Kultur des Gastlandes ein wie bei 10 Monaten.

Muss man für ein Auslandsjahr die Klasse wiederholen?

Das kommt auf die Dauer deines Auslandsaufenthaltes und auf deine Schule an. Wende dich am besten an deine Ansprechpartner vor Ort.

Welches Gastland passt am besten zu mir?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise sind deine Präferenzen bezüglich Sprache, Klima und Kultur des Gastlandes entscheidend – und natürlich auch dein Budget.

Gibt es Stipendien?

Ja, wir bieten Teilstipendien an, wie beispielsweise das Reporterstipendium oder das Sozialstipendium. Bei einem Beratungsgespräch können wir gemeinsam herausfinden, was für dich infrage kommt.

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