14. März 2021

Do's and Dont's - Fettnäpfchen in Amerika vermeiden

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Fridolin Sonnen

Inhaltsverzeichnis

 

Um die größten Fehler zu umgehen und den Einstieg in den amerikanischen Alltag zu erleichtern, werde ich Dir in diesem Blogartikel einige „Do´s and Dont´s“ im amerikanischen Alltag aufzählen, damit Du einige typische Verhaltensweisen der Amerikaner verstehen kannst.

Open Door

Für viele Austauschschüler ist es sehr ungewohnt, jedoch in Amerika stets gewöhnlich. Die Amerikaner lassen die Tür zum Schlafzimmer meist offen. Außer natürlich man zieht sich um. Normalerweise ist dies auch Standard während der Schlafenszeit. Wenn Du als Austauschschüler Probleme damit hast, beispielsweise schlechter schlafen kannst, dann schließe nicht einfach die Tür, sondern suche das Gespräch mit Deiner Gastfamilie. Dabei können schnell Kompromisse geschlossen werden. Es ist nur wichtig, dass Du mit Deiner Gastfamilie eine transparente Kommunikation führst.

Privatsphäre

Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu wissen, dass amerikanische Kinder und Jugendliche meist wenig Zeit in ihrem Zimmer verbringen, sondern ihre Hausaufgaben beispielsweise im Wohnzimmer oder der Küche erledigen. Dies ist auch bei dem Besuch von Freunden der Fall. Sie halten sich meist da auf, wo der Rest der Familie ist, besonders wenn sie unterschiedliche Geschlechter haben.

Wer sich häufig zurückzieht hinterlässt bei der Gastfamilie schnell den Eindruck, dass man sie nicht mag oder etwas nicht stimmt. Hierbei ist es wichtig, aus seiner Komfortzone rauszukommen und das Gespräch zu suchen, falls Du Probleme damit hast. Frage, was angebracht ist und warum Du gerne auch mal Zeit alleine verbringen möchtest. Betone, dass es nichts mit der Gastfamilie zu tun hat, sondern erkläre Deine Gründe.

Dankbarkeit zeigen

In Amerika ist es üblich mehr „Danke“ zu sagen, als es vielleicht hierzulande üblich ist. Dies wird natürlich auch von den neuen Familienmitgliedern erwartet. Der Weg ins Herz deiner Gastmutter ist ganz einfach, durch Dankbarkeit. Zeige Deine Dankbarkeit deutlich, so schaffst Du ein positives Verhältnis zu Deiner Gastfamilie.

Ebenso selbstverständlich sollte es sein, Hilfe im Haushalt anzubieten, wenn Du nicht ohnehin schon feste Aufgaben im Haushalt zugeteilt bekommen hast. Wichtig ist, dass Du Aufgaben ohne Diskussionen erfüllst und Deiner Gastfamilie unter die Arme greifst.

Patriotismus

Amerikaner sind stolz auf ihr Land und zeigen dies auch immer wieder deutlich. In vielen Vorgärten oder an Häusern weht die amerikanische Flagge. Die Nationalhymne wird bei vielen Gelegenheiten textsicher mitgesungen und Kritik, gerade von Nichteinheimischen, wird nicht gerne gehört. Sei am besten mit solchen Äußerungen besonders in der ersten Zeit bei Deiner Gastfamilie vorsichtig.

Religion

Zurückhaltung gilt auch in Bezug auf Religion. Viele Amerikaner sind sehr religiös und reagieren verletzt, wenn man als Austauschschüler versucht über den Sinn und Nutzen der Frömmigkeit zu diskutieren.

Kleidung

Bei der Wahl der Kleidung solltest Du ebenfalls vorsichtig sein. T-Shirts mit frechen Sprüchen oder Motiven, sehr kurzen Shorts oder Rücken, sowie Tank Tops oder Shirts mit Spaghettiträgern lässt Du am besten Zuhause, um Fettnäpfchen zu vermeiden.

Falls es an Deiner High School eine Kleiderordnung gibt, dann musst Du Dich natürlich an diese halten.

Beachte bei Deiner Wahl der Freizeitkleidung, dass an zweiaufeinanderfolgenden Tagen die gleiche Kleidung zu tragen schnell den Eindruck fehlender Hygiene hervorruft. Den Amerikanern ist Hygiene extrem wichtig, aus diesem Grund kannst Du so ebenfalls Fettnäpfchen vermeiden.

Ausdrucksweise

Ebenfalls bei Deiner Ausdrucksweise gibt es verschiedene Fettnäpfchen, denen Du in Amerika begegnen könntest.

Schimpfwörter sind nicht akzeptabel und gerade in der Gegenwart von Erwachsenen absolut zu vermeiden. In einigen Familien kann es auch vorkommen, dass es verboten ist, Lieder zu hören, in denen Schimpfwörter oder sexuelle Anspielungen vorkommen.

 

Besonders in der Anfangsphase hilft es sein Umfeld genau zu beobachten und sich an dem Verhalten der Gastfamilie und dem Umfeld zu orientieren.
Ansonsten ist ganz wichtig – fragen, fragen, fragen!

Vor allem steht das Kulturwerke Deutschland Team jederzeit für Deine Fragen zur Verfügung. Zöger' nicht und ruf' uns gerne für ein kostenfreies und unverbindliches Beratungsgespräch an. Wir freuen uns auf Dich!

Q&A

Wie starte ich mit der Planung?

Du bist von einem Schüleraustausch in den USA überzeugt, aber weißt noch nicht, wie du mit der Planung starten kannst? Bestelle dir gerne unsere kostenlose Infobroschüre oder buche dir direkt ein kostenfreies Beratungsgespräch mit unseren Experten!

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Für den Bewerbungsprozess musst ein Kennenlerngespräch mit uns führen und wichtige Dokumente einreichen. Wir begleiten dich bei jedem Schritt!

Wie alt muss man für ein Auslandsjahr sein?

Für ein Auslandsjahr sollte man zwischen 14 und 18 Jahren alt sein. Mit der Planung kannst du aber natürlich schon vorher anfangen.

Sind 5 oder 10 Monate besser?

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. 5-Monats-Programme sind etwas günstiger und du bist schneller wieder zu Hause. Allerdings tauchst du nicht so tief in den Alltag und die Kultur des Gastlandes ein wie bei 10 Monaten.

Muss man für ein Auslandsjahr die Klasse wiederholen?

Das kommt auf die Dauer deines Auslandsaufenthaltes und auf deine Schule an. Wende dich am besten an deine Ansprechpartner vor Ort.

Welches Gastland passt am besten zu mir?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise sind deine Präferenzen bezüglich Sprache, Klima und Kultur des Gastlandes entscheidend – und natürlich auch dein Budget.

Gibt es Stipendien?

Ja, wir bieten Teilstipendien an, wie beispielsweise das Reporterstipendium oder das Sozialstipendium. Bei einem Beratungsgespräch können wir gemeinsam herausfinden, was für dich infrage kommt.

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