Der Ablauf
Da ich vor meiner bevorstehenden Abreise natürlich aufgeregt war, habe ich mich sehr über die zahlreichen Vorbereitungsseminare und Video-Calls gefreut. Sehr praktisch für meine Planung war, dass in selbigen meine zahlreichen Fragen beantwortet wurden, außerdem habe ich hilfreiche Tipps zum Packen (Packliste) sowie zu meiner Anreise erhalten. Danach fiel mir das Packen nicht mehr so schwer. Leider war es immer noch sehr aufwendig, da ich ja nichts vergessen wollte. Man kann also sagen, dass die Vorbereitung rundum sorglos war, abgesehen von meiner Aufregung. Was ich jedem empfehlen kann, der noch darüber nachdenkt, was er/sie einpacken soll ist, in einer Wetterapp nachzusehen, wie das Wetter in vergangenen Jahren zu dem Zeitraum des kommenden Aufenthalts war. Schwer fiel mir tatsächlich die Entscheidung, was für ein Gastfamiliengeschenk ich besorgen sollte (da kann ich nur empfehlen, etwas Klassisches aus der Region zu nehmen), ich habe das so gemacht, indem ich mit meiner Mutter zusammen in die Stadt gefahren bin und wir zusammen durch einige kleine Läden gestöbert haben. Danach musste noch der Flug gebucht werden. Der ging für mich nach Paris (CDG). Ich muss sagen, davor hatte ich ein bisschen Angst, da viele Bekannte zu mir gesagt hatten, dass es dort sehr unübersichtlich sein soll, aber direkt, nachdem ich mein Gepäck aufgesammelt hatte, habe ich auch schon den Mann der französischen Partnerorganisation gesehen, das war also kein Problem. Für mich war es wichtig, mich vor meiner Abreise von meinen Großeltern und Freunden zu verabschieden, da ich ja für ein halbes Jahr im Ausland sein würde. Wichtig war es mir, bei der Planung früh genug mit dem Packen anzufangen, da ich für die Flugbuchung meine Anzahl an Gepäckstücke angeben musste. Ich hatte Sorge, dass mir ein Koffer nicht reicht, da ich aufgrund einer Allergie auch noch meine eigene Bettwäsche mitnehmen musste. Noch ein paar Tipps für euch, die gerade meinen Blogartikel lesen. 1. Tipp: Packt eure Klamotten ungefähr für 2,5 Wochen, mehr braucht ihr nicht, aber auch nicht weniger, da es sein kann, dass eure Gastfamilie nicht so oft Kleidung wäscht, wie ihr bei euch zu Hause. 2. Tipp: Wenn du Probleme mit dem Volumen deines Gepäcks hast, kann ich dir empfehlen, deine großen Packstücke zu vakuumieren (Bsp.: Winterjacke o.ä.). 3. Tipp: Wenn du möchtest, kannst du vor deiner Anreise noch mit deiner Gastfamilie Video-telefonieren, dadurch kannst du sie schon ein bisschen näher kennenlernen und Fragen klären.
Nach drei Tagen hat uns unsere Gastmutter dann zu unserer richtigen Gastfamilie gebracht.
Sie haben sich total gefreut und uns herzlich empfangen. Meine mexikanische Gastschwester und ich teilen uns ein Zimmer, doch dieses ist durch eine Trennwand etwas geteilt. Somit hat jeder seine Privatsphäre. Im Haus ist immer etwas los, denn wir leben mit drei Gastschwestern zusammen. Sie sind mega nett und wir haben uns sofort gut verstanden. Eine von ihnen geht auch mit uns auf die gleiche Schule. Ich wohne in einer ruhigen Gegend, genau am Waldrand. Es gibt sehr gute Busverbindungen zu der Schule und zum Stadtzentrum.
Ich bin Einzelkind, daher war es etwas gewöhnungsbedürftig für mich, mit so vielen Leuten in einem Haus zu wohnen. Darum habe ich Abends immer für mich selbst einen Spaziergang gemacht. Das ist mein zweiter Tipp an euch: Nehmt euch Zeit für euch selbst. Ihr seid für mindestens drei Monate dort, also ist es nicht schlimm mal für einen Abend nichts mit irgendwem zu machen. Zeit für euch selbst ist genauso wichtig wie soziale Kontakte zu knüpfen.
Zum Schluss kann ich wirklich nur jedem empfehlen einen Schüleraustausch zu machen, da die Erfahrung unvergleichlich ist und man sich auch extrem schnell sprachlich verbessert. Wenn du als Leser noch ungeklärte Fragen hast, kann ich dir nur ans Herz legen weitere Blogartikel zu lesen. Ich hoffe, dir hat dieser Artikel weitergeholfen und gefallen, bis zum nächsten Mal.
Der Auslandsjahr Podcast
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