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Amelies Auslandsjahr in den USA: Warum sie sich für die USA als Gastland entschieden hat


The American Way of life, etwas was ich schon immer erleben wollte. Als kleines Kind sind meine Eltern und ich alle zwei Jahre in die USA geflogen. Hauptsächlich war es, weil mein Vater an einem Triathlon teilnehmen wollte. Ich genieße es jedes Mal in den USA zu sein, aber erst richtig hat sich der Wunsch in New York entwickelt.

Ich weiß noch genau, wie meine Eltern und ich eine Straße in New York langgelaufen sind und ich meinte, ich will unbedingt mal dort wohnen. Ich weiß nicht genau, was mich dort so hinzog, aber irgendwie gefiel mir die Atmosphäre und diese unbegrenzten Möglichkeiten. Ich war erst 10 Jahre alt, aber dieser Gedanke hat mich nie losgelassen. Ich wusste zu dieser Zeit noch gar nichts, dass man so ein Auslandsjahr überhaupt machen kann, aber ich wusste genau, dass ich irgendwann dort mal leben werde.

Zwei Jahre später habe ich durch Zufall auf TikTok ein Video gesehen, wo jemand seinen Alltag gezeigt habe. Nach diesem TikTok oder eher Musical.ly zu der Zeit habe ich nur noch Videos geschaut, wo Leute ihren Auslandsaufenthalt zeigen. Ich liebte es Videos über den Alltag zu sehen, wie die Leute zur Schule gehen und ihre Freunde zeigen. Ich habe meinen Eltern sofort erzählt, wie sehr ich so ein Auslandsjahr machen möchte. Mit 13 Jahren in der 7/8. Klasse habe ich auch meine Klassenlehrerin gefragt, wann ich es machen kann. Ich war so enttäuscht als sie meinte, dass man erst in der 11. Klasse eins machen kann. Ich wollte unbedingt so früh es geht in die USA. Ein paar Monate später gingen meine Eltern und ich zu einer Messe in meiner Stadt, wo ganz viele Organisationen vertreten waren, und wir haben einen guten Überblick über die Möglichkeiten, Kosten und Voraussetzungen bekommen. 

Für mich war schon immer klar in die USA zu gehen, ich wollte nie nach England oder Australien, es war immer die USA, die es geschafft hat, meine Interessen zu wecken.

Da ich aber noch viel zu jung für ein Auslandsjahr war, musste ich natürlich sehr lange warten. Trotzdem habe ich weiter die ganzen Videos geschaut. Etwas mit 14/15 Jahren habe ich herausgefunden, dass man Sprachreisen machen kann, bzw. mein Vater hat es mir erzählt. Wir haben eine Organisation gefunden, welche vierwöchige Sprachreisen in verschiedene Städte der USA anbot. Meine Eltern meinten, ich solle das vorher ausprobieren, um zu sehen, ob es mir überhaupt gefällt auf einem komplett anderen Kontinent, ohne meine Eltern und Freunde zu sein. Ich fand es auch eine super Idee und wir haben uns für Long Beach in Kalifornien entschieden. Nachdem wir mich angemeldet haben, kam Corona auf uns zu und ich konnte leider nicht einreisen. Ich war traurig, weil ich mich natürlich gefreut habe, also haben wir es auf nächstes Jahr verschoben. Ein Jahr verging und ich war wieder aufgeregt, wir haben die Destination zu San Diego geändert und wie es kam war Corona immer noch da. Wir haben die Option auf nächstes Jahr verschieben oder im Herbst in ein anderes Land zu reisen bekommen. Meine Eltern haben sich für die Herbstreise entschieden, bedauerlicherweise war die USA wegen der Einreisebeschränkungen keine Option. Ich entschied mich für Malta. Es funktionierte, ich konnte nach Malta fliegen und ich liebte es, ich fand großartige Freunde und mir gefiel das Reisen gut. Nachdem ich wieder in Deutschland war, wusste ich sofort, ich will zurück und ich bin im Folgejahr wieder nach Malta geflogen. Ab dem Punkt war es mir noch klarer, dass ich unbedingt in die USA möchte. Die Einreisebeschränkungen wurden aufgelöst und es war auch nur noch 1,5 Jahre, bis ich in die 11. Klasse kommen würde. Ich habe viel recherchiert, was Organisationen und Möglichkeiten angeht. Nach einiger Zeit habe ich Listen mit den wichtigsten Infos erstellt, welche einen groben Preis enthielt und ob man Wünsche geben konnte. Ich hatte mehrere Meetings mit verschiedenen Organisationen, um die perfekte Organisation zu finden, welche mir mein Auslandsaufenthalt perfekt planen kann. Ich hatte, glaube ich 4 Meetings mit Kulturwerke Deutschland bis meine Eltern und ich uns für diese Organisation entschieden haben.

Meine Erfahrungen an der Kings Academy

Es ging sofort an die Planung, wir wurden gefragt, ob ich lieber das Classic oder Select Programm bevorzugen würde. Ich wollte gerne in einen Staat, welcher warm ist, mit kurzem Winter, da ich im Norden Deutschlands wohne und auch der Sommer meist kalt ist.  Also haben wir uns vorerst für das Select Programm entschieden. Kulturwerke Deutschland hat dann gefragt, was mir an meiner Schule wichtig wäre, ich liebe Sport also war Sport das wichtigste für mich. Ich wollte eine Schule mit vielen Sportarten, damit ich was Neues ausprobieren kann, ein anderer Punkt war, dass ich auch gerne eine große Fächerauswahl haben möchte. Ich wusste, dass das amerikanische Schulsystem anders ist und man seine Fächer selbst wählen kann. Deswegen wollte ich gerne Fächer haben, die es in meiner Schule nicht gab. Ich interessierte mich für Medizin und Sport. Kulturwerke Deutschland hat uns daraufhin ein paar Schulprofile geschickt und uns gefragt, ob uns etwas davon gefällt. Die Schulen waren gut, aber es hat immer etwas Wichtiges gefehlt für mich. Mein Vater hat dann bei einem Meeting den Witz gemacht, dass es doch großartig wäre, wenn ich Uniform tragen würde. Es war zwar nur ein Witz, aber Kulturwerke Deutschland hat uns weitere Schulprofile geschickt. Dann sah ich die Kings Academy, die Schule hatte so viele Sportmöglichkeiten und großartige Fächer. Meinen Eltern und mir gefiel die Schule gut und dann im Juni 2021 haben wir den Vertrag unterschrieben. Somit war es klar, ich werde nach West Palm Beach in Florida gehen. Ich war so aufgeregt, ich habe alle Formulare sofort ausgefüllt und hatte dann Ende Juli ein Gespräch mit der Schule. Dieses Gespräch entschied endgültig, ob ich angenommen werde. Einen Tag vor meinem Geburtstag hat Kulturwerke Deutschland mir dann Bescheid gegeben, dass ich angenommen wurde. Ich war zwar früh dran mit der Planung, aber nun konnte ich mich auf mein Auslandsjahr freuen. Es fühlte sich an, als würde keine Zeit vergehen, doch in Wahrheit vergingen diese Monate wie im Flug. Ich habe erst einen Monat vor Abflug realisiert, dass ich meine Freunde und Familie bald nicht mehr sehen werde. Ich habe extrem viel mit allen unternommen und jede Zeit, die ich hatte, genossen. 

Als der Tag kam, wo ich endlich meinen Traum ermöglichen konnte, kam, hatte ich gemischte Gefühle. Ich hatte Angst, Freude und war auch traurig, aber ich konnte nicht wirklich realisieren, dass ich tatsächlich erst in einem Jahr wieder zu Hause sein würde. Der Flug lief reibungslos und schon war ich in Miami. Meine Gastfamilie hat mich vom Flughafen abgeholt und wir sind zum Abendessen zu Chick-fil-A gefahren. Ich habe mittlerweile auch schon ein paar Freunde gefunden und Sport angefangen. Trotzdem gibt es noch so viele Sachen, die ich hier erleben möchte. Ich würde gerne noch innerhalb der USA reisen, um mehr Eindrücke zu bekommen. Außerdem bin ich extrem aufgeregt auf Prom und die ganzen Feste, die man hier feiert. Innerhalb der ersten zwei Monate habe ich aber auch gemerkt, dass es nicht so perfekt ist wie alle sagen. Ich wusste zwar, dass nicht alles perfekt werden kann. Es war jedoch sehr viel auf einmal für mich. Die Amerikaner hier sind nicht so aufgeschlossen, wie man denkt und das auch obwohl ich sehr extrovertiert bin, war es schwer Leute anzusprechen. Ich habe gelernt, noch extrovertierter zu sein und alles Positive mitzunehmen.  

Ich hoffe euch hat mein erster Blogbeitrag gefallen. Wenn ihr mehr über das Leben in den USA an einer Schule erfahren wollt, lest euch weitere Blogbeiträge durch oder scrollt durch die zahlreichen Beiträge auf den sozialen Kanälen von Kulturwerke Deutschland.

Du möchtest auch ein Auslandsjahr erleben? Alle Infos zum Schüleraustausch USA findest du bei Kulturwerke Deutschland.

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