In den USA ist das Schulsystem ganz anders als in Deutschland. Während wir Grundschule und weiterführende Schule haben, gehen hier die Kinder erstmal von der ersten bis zur vierten Klasse in die "Primary School". Von Jahr fünf zu Jahr sechs folgt die "Elementary School", danach in der siebten und achten Klasse "Middle School". Darauf folgt die "High School" von der neunten bis zur zwölften Klasse und dann weitere zwei Jahre College.
Ich bin momentan in der zehnten Klasse, also Highschool. Die unterschiedlichen Jahrgänge werden hier allerdings anders genannt, die neunte Klasse ist Freshman, zehnte Sophomore, elfte Junior und zwölfte Senior. Der Jahrgang spielt jedoch keine große Rolle, da alle, die denselben Kurs gewählt haben, unabhängig davon, auch zusammen Unterricht haben.
Jedes Jahr besteht aus zwei Halbjahren, in denen man jeweils vier Fächer hat, die man selbst mit einigen Vorgaben wählen kann. Als Austauschschülerin, die nur für ein Jahr hier ist, sind meine einzigen Vorgaben, dass ich mindestens einen Mathematik- und einen Englischkurs brauche. Englisch ist das einzige Fach, bei dem die Stufen getrennt sind.
Viele Fächer gibt es auch mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Die Schule, auf die ich gehe, wird, trotz, dass sie für die meisten Tagesstudenten umsonst ist, als Privatschule angesehen. Also sind die Klassen sehr klein und haben zwischen sieben und zwanzig Schüler. Möchte man auch in der Schule wohnen, also im circa 100 m entfernten Haus, kostet es jedoch. Fast alle Schüler, die auch ins Internat gehen, kommen aus anderen Ländern wie ich und sind nur für die Schulzeit hier. Das Lustige daran ist, dass man sich auch ein paar Wörter in der jeweiligen Sprache gegenseitig beibringen kann.
Das war es mit meinem Artikel. Falls ihr nun auch ein Auslandsjahr machen wollt, wendet euch an Kulturwerke Deutschland.
Liebe Grüße
Kim
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