Wenn ich an mein Auslandsjahr in den USA zurückdenke, bin ich etwas traurig, weil ich einige meiner Freunde vermissen, aber natürlich habe ich auch viele schöne Erinnerungen. Was ich auf jeden Fall nicht vermissen werde, ist das Essen, welches wirklich grauenvoll war. Die letzten Wochen habe ich vor allem dazu genutzt, mich noch einmal mit allen Leuten zu treffen und so viele Dinge wie möglich zu unternehmen. Die letzte Woche war definitiv die, in der ich am meisten gemacht habe. Da in meinem Internat der Großteil der Personen auch nur für ein Jahr, wie ich, dort waren, waren es für viele die letzten Tage dort. Es war wirklich schwer und traurig mich von meinen Freunden zu verabschieden, da ich weiß, dass ich viele von ihnen wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Ich halte immer noch zu einigen Menschen, die ich kennengelernt habe Kontakt, aber habe Angst, dass es sich irgendwann verlaufen wird, weil wir uns nicht sehen. Aber vielleicht werde ich ja irgendwann die Möglichkeit haben, sie wieder zu besuchen, oder sie können mich besuchen kommen. Ein paar gute Freunde haben mir sogar gesagt, dass wenn sie mit der Schule fertig sind und genug Geld haben, dies tun würden.
Das Packen war ebenfalls schwer, da ich zu viele Dinge hatte, und ich mich entscheiden musste, was ich zurücklassen sollte. Ich habe einiges verschenkt und viel weggeschmissen, bis die Wage, endlich ein Gewicht anzeigte, das sich unter dem Maximalgewicht befand. Ein Tipp für alle, die Vorhaben eine längere Zeit in einem anderen Land zu verbringen und mit Koffern reisen wollen: benutzt Vakuumbeutel! Es ist so viel praktischer. Leider hatte ich nur einen, der zwar sehr groß war, aber nicht für alle meiner Klamotten reichte. Also habe ich versucht, Müllbeutel in Vakuumbeutel umzuwandeln, was nach ein paar Anläufen geklappt hat, aber nicht gerade leicht war. Außerdem hatte ich ziemlich Angst, ich sauge mir meine Klamotten weg. Das alles dauerte einen ganzen Tag, einiges länger als gedacht. Meine Zimmermitbewohnerin hatte es bis zum Morgen der Abreise noch nicht geschafft, weshalb wir etwas spät waren. Einer der Betreuer im Internat brachte mich und vier andere zum Flughafen. Die ganze Reise dauerte ganze 23 Stunden. Ein weiterer Tipp für lange Flüge, nehmt euch Decken mit.
Ich habe darum gebeten, keine Willkommensparty zu erhalten, da ich mich lieber ausruhen wollte und mich mit allen Leuten einzeln zum Wiedersehen treffen wollte, worauf ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe. Und so endete mein Auslandsjahr.
Falls ihr Lust habt auch eines zu machen, wendet euch gerne an Kulturwerke Deutschland und lest auch gerne andere Artikel auf deren Website durch. Vielen Dank für das Lesen von meinem Artikel und Tschüssi
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