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Valenias Auslandsjahr in den USA: Der Bewerbungsprozess


Hallo und herzlich willkommen zu meinem Blogeintrag zu dem Thema „Wie mein Bewerbungsprozess ablief". Mein Name ist Valenia und ich mache mein 10-monatiges Auslandsjahr in Knoxville, Tennessee. Viele unterschätzen den Bewerbungsprozess und verschätzen sich mit der Zeitplänen. Falls ihr vor einer Bewerbung steht, kann ich euch mit diesen Tipps hoffentlich weiterhelfen und ein bisschen von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. 

 

Meine Reise begann im September 2021 wo ich anfing eine passende Organisation für mich zu finden. Mit der Hilfe meiner Mutter haben wir auf mehreren Websites nach Organisationen gesucht und uns Prospekte bestellt. Dann hab ich diese verglichen und mich nach einem Telefonat mit Kulturwerke Deutschland für diese Organisation entschieden. Ich fand die Mitarbeiter sympathisch und freundlich und die anderen Faktoren sahen ebenfalls vielversprechend aus! Nach 2 Zoom Gesprächen hatte ich dann mein Interview auf Englisch, welches für mich sehr einfach war. Keine Sorge es ist wirklich nicht schwer! Es werden dir einfach nur ein paar Fragen gestellt und du musst sie so gut es geht antworten. Nachdem ich dies „bestanden" habe, hab ich dann von einem Stipendium gehört, für das ich mich bewerben konnte. Natürlich wurde damit meine Interesse geweckt und ich hatte auch schon kurz darauf mein Stipendiengespräch mit einer anderen Kulturwerke Mitarbeitern. Sie hat mich ein paar Fragen gestellt wie zum Beispiel, warum ich denke, ich sollte das Stipendium bekommen, was für eine Art Person ich bin, ob ich mir vorstellen kann zu den Social Media Kanälen beizutragen usw. Mir wurde dann gesagt ich würde gut in die Zielgruppe der Stipendiaten passen und freute mich sehr darüber. Ein Stipendium bedeutet man trägt monatlich 2-mal in die Social Media Kanäle bei. Ob auf Instagram, YouTube, TikTok oder einen Blogeintrag kann man alles machen. Man darf auch Präferenzen sagen und es wird versucht darauf einzugehen. Ich habe bisher schon alles gemacht und habe besonders Spaß gefunden, an den YouTube Videos, aber das ist natürlich nur meine persönliche Präferenz ☺. 

 

Zurück zum Bewerbungsprozess. Nachdem ich mein Stipendium erhalten habe, hatte ich natürlich noch den ganzen weiteren Prozess den jeder Schüler machen muss vor mir. Ich fing damit an mein Profil einzurichten. Dazu gehört eine Menge Dokumente ausfüllen, Arztbesuche für die Impfungen und auch ein Portfolio zusammenstellen. Ich filmte ein Vorstellungsvideo für meine zukünftige Gastfamilie, sammelte Bilder von meinem Haus, Freunden, Familie und mir und stellte ein kleines Fotobuch zusammen. Außerdem musste ich ebenfalls einen Englischtest machen, bei dem mein Englischlevel festgestellt wurde. Auch hier, keine Panik, es ist nichts schweres oder total neues, was man nicht schonmal im Unterricht gemacht oder generell gehört hat. Hier mein Tipp, einfach ehrlich und so gut es geht, mit dem Wissen, was du hast, beantworten und dann solltest du dort auch kein schlechtes Ergebnis rausbekommen. Natürlich kann man sich immer ein bisschen vorbereiten falls du selbst weiß, dass dein Englisch nicht besonders gut ist, aber das ist natürlich selbstverständlich, sein Englisch (oder eine andere Sprache, je nachdem in welches Land man geht) ein wenig zu lernen, um vorbereitet zu sein :P. Ansonsten sollte hier auf alles gut laufen! Ich habe für alles ca. einen Monat gebraucht. Das einzige, mit dem ich noch bis zum Frühling beschäftigt war, war mein Visum, die Impfungen, die ich haben musste für die USA und meinen Reisepass, den ich beantragte. 

Der Visumsprozess war jedoch ein Prozess für sich. Nachdem ich die ganzen Dokumente ausgefüllt hatte, machte ich einen Termin bei dem nächstgelegenen Konsulat aus. Für mich war dies Frankfurt. Zuerst war mein Termin zu spät, da mein Abflugdatum davor war. Hier keine Panik bekommen, man hat mehrere Chancen einen früheren Termin zu bekommen. Man kann entweder einen Notfalltermin beantragen und dies bis zu fünfmal probieren, oder täglich auf die Termine schauen und oft werden frühere Termine frei. Ich habe mich um mein Visum aber auch spät gekümmert, muss man dazu sagen, 2,5 Monate vorher. Ich empfehle damit direkt anzufangen, wenn man seine nötigen Dokumente bekommen hat. Falls man sich nicht sicher ist, kann man Kulturwerke Deutschland jederzeit anschreiben, was man braucht und wie alles funktioniert und wird so auch unterstützt. Der Tag kam und ich ging zum Konsulat. Der Termin war morgens und ich hab ca. 30 Minuten in der Schlange gestanden. Dann wurde ich gescreent wie am Flughafen, dass man keine unbefugten Dinge mit reinnimmt und dann lief ich rüber zum eigentlichen Haus wo dann alle meine Dokumente geprüft wurden und ich gefragt wurde, was ich in den USA mache und generelle Informationen. Dies war alles in Englisch, da das Konsulat amerikanischer Boden ist und die Mitarbeiter überwiegend Amerikaner sind. Auch hier braucht man sich keine Sorgen machen, es sind keine schweren Fragen und man muss einfach locker sein und dann klappt das schon! Nachdem man fertig ist, behalten die Mitarbeiter deinen Reisepass, in dem das Visa dann drinsteht. Jetzt kann man auswählen, ob es zugeschickt werden soll oder ob man es abholen möchte. Ich hab die schnellere Variante, abholen, gewählt. Nach ungefähr einer Woche bekam ich dann eine E-Mail, dass mein Reisepass abholbereit wäre und ich habe es dann auf einer Poststation abgeholt. 

Endlich war alles fertig, bereit und ich konnte meine Reise schon 2 Wochen später reibungslos starten! 

 

Ich hoffe, ich konnte einigen weiterhelfen und ein Bild verschaffen, wie alles abläuft. Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß bei eurem Abenteuer. :] 

Du möchtest auch ein Auslandsjahr erleben? Alle Infos zum Schüleraustausch USA findest du bei Kulturwerke Deutschland.

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